Das Wichtigste auf einen Blick


- Thema: Anschlussfinanzierung Rentner: Was ist möglich?
- Aktuelle Zinsen: ab 3,4 % (April 2026)
- Kostenloser Rechner verfügbar
Was Sie zu diesem Thema wissen müssen
Dieser Ratgeber erklärt alles Wichtige zum Thema Anschlussfinanzierung Rentner: Was ist möglich?. Mit den richtigen Informationen können Sie bei der Anschlussfinanzierung tausende Euro sparen.
Die wichtigsten Punkte
- Frühzeitig vergleichen: 12–18 Monate vor Ablauf der Zinsbindung
- Mindestens 3 Angebote einholen (kostenlos & Schufa-neutral)
- Effektivzins vergleichen, nicht nur den Nominalzins
- Sondertilgungsrechte im neuen Vertrag verhandeln
- Forward-Darlehen prüfen wenn Zinsanstieg erwartet
Checkliste
- ✓ Restschuld & Ablaufdatum klären
- ✓ Unterlagen vorbereiten (Lohnzettel, Grundbuch)
- ✓ Vergleichsangebote einholen
- ✓ Angebote bewerten und entscheiden
- ✓ Alten Kredit ablösen & neuen abschließen
Tipps vom Experten
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Häufige Fragen
Was Sie jetzt konkret tun sollten
Viele Immobilieneigentümer warten zu lange. Dabei lohnt es sich, spätestens 12 Monate vor Ablauf der Zinsbindung aktiv zu werden. So haben Sie genug Zeit, Angebote zu vergleichen und zu verhandeln — ohne Druck. Wer unter Zeitdruck unterschreibt, akzeptiert oft Konditionen, die 10.000 € oder mehr teurer sind.
Anschlussfinanzierung im Alter: Was Banken prüfen
Viele Banken zögern, Immobilienkredite an Rentner oder Personen kurz vor der Rente zu vergeben. Der Hintergrund: Gemäß Wohnimmobilienkreditrichtlinie (WIKR) müssen Banken prüfen, ob der Kredit über die Lebenserwartung bedient werden kann.
Was hilft: Eigene Rentenbescheide und Vermögensnachweise vorbereiten. Ein Bürge oder Co-Kreditnehmer kann die Chancen erhöhen. Spezialisierte Broker wie Interhyp oder Dr. Klein kennen die Banken, die auch im Alter fair anbieten. Alle Optionen im Ratgeber Bankwechsel bei der Anschlussfinanzierung.
Checkliste: Das müssen Sie vor der Anschlussfinanzierung erledigen
- Enddatum der aktuellen Zinsbindung ermitteln
- Aktuelle Restschuld berechnen (Kontoauszug anfordern)
- Immobilienwert neu schätzen lassen (Beleihungsauslauf verbessern)
- SCHUFA-Selbstauskunft anfordern und auf Fehler prüfen
- Einkommensnachweise und Lohnzettel bereithalten
- Mindestens 3 Angebote vergleichen (Hausbank + Vermittler + Direktbank)
- Zinsbindungsdauer und Tilgungsrate neu festlegen
- Sondertilgungsrecht verhandeln (mind. 5 % p.a.)
- Wechselkosten kalkulieren (Grundschuldübertragung: 150–450 €)
- Vertragsunterlagen sorgfältig prüfen bevor unterschreiben
Idealerweise 12 Monate vor Ablauf der Zinsbindung. So haben Sie genug Zeit für einen gründlichen Vergleich und Verhandlungen, ohne unter Zeitdruck zu stehen.
Fast immer. Die Grundschuldübertragung kostet 150–450 €, amortisiert sich aber bei 0,2 % günstigerem Zins und 200.000 € Restschuld schon in wenigen Monaten. Vergleichen Sie immer externe Angebote, bevor Sie bei der Hausbank verlängern.
Das ist selten, aber möglich — etwa bei stark gesunkenem Einkommen. In diesem Fall hilft oft die Prolongation bei der bisherigen Bank, ein Bürge oder ein spezialisierter Broker. Kontaktieren Sie rechtzeitig mehrere Anbieter.
Ja, das ist möglich. Wenn Sie eine höhere Restschuld haben und die Schulden schnell tilgen möchten, kann eine kürzere Zinsbindung mit höherer Tilgungsrate sinnvoll sein. Beachten Sie aber das Zinsänderungsrisiko.